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Emilia Neumann - 49. Stipendium

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Emilia Neumann arbeitet mit den grundlegenden Thematiken der Bildhauerei- Form, Fläche, Farbe, Raum und Licht. Sie arbeitet vorwiegend mit Gips und Beton, den sie teils flüssig in Formen gießt oder in halbfestem Zustand zu komplexen Anhäufungen und Gebilden formt. In den Raum gelegt oder an die Wand gehängt wirken sie wie Findlinge, seltsam zustande gekommene Gesteine (z. B.: he smells a...

Emilia Neumann arbeitet mit den grundlegenden Thematiken der Bildhauerei- Form, Fläche, Farbe, Raum und Licht. Sie arbeitet vorwiegend mit Gips und Beton, den sie teils flüssig in Formen gießt oder in halbfestem Zustand zu komplexen Anhäufungen und Gebilden formt. In den Raum gelegt oder an die Wand gehängt wirken sie wie Findlinge, seltsam zustande gekommene Gesteine (z.B.: he smells a rat, 2017). Diesen Eindruck verstärkt die eingearbeitete Farbe als ein weiteres plastisches Material. Neben der vielgestaltigen Oberfläche entstehen so interessante Einfärbungen, Verläufe, Schichtungen, Einschlüsse, Sedimente. Sie verwandeln die Objekte in materiale Malereien. Ganz bewusst betont sie diese Doppeldeutigkeit, wenn sie die plastischen Flächen wie Häute über Keilrahmen entstehen lässt und sie dann in eine Art Lager stellt (heap of debris, 2017), oder wenn sie Reliefs in Glasrahmen an die Wand hängt, bestehend aus Farbsplittern, die auf Nägeln angebracht eine vibrierende Collage bilden (Collection, 2017). Neben der Bezugnahme auf geologische Formationen, Gesteinsarten und Landschaften, bieten sich aber auch assoziative Verbindungen zu Simulationen an (z.B.: Ersatzteil, 2016), wie sie der falsche Marmor im Barock darstellte oder die Fakes von Materialien, wie sie in Baumärkten angeboten werden.

Über den Zeitraum des Stipendiums wird eine Skulptur im Außenbereich entstehen. Emilia Neumann lädt die Willingshäuser ein, sich an der Entwicklung der Skulptur zu beteiligen. In der abschließenden Ausstellung wird eine Art Labor entstehen, ein öffentliches Atelier, in dem die quasi alchemistischen Prozesse beobachtet werden können.

Emilia Neumann, geboren 1985 in Offenbach, studierte 2006 – 2013 an der Hochschule für Gestaltung Offenbach Kunst mit dem Schwerpunkt Bildhauerei bei Prof. Wolfgang Luy, 2010/11 an der Faculdad de Bellas Artes Alonso Cano in Grenada, Spanien. Parallel zum Studium unternahm sie viele Reisen und hatte Arbeitsaufenthalte u.a. in Spanien, Frankreich, Türkei und Marokko. Sie erhielt 2012 den Preis der Künstlerhilfe Frankfurt, 2014 den Preis der Darmstädter Sezession, 2016 den 12. Wilhelm-Zimolong-Preis. Seit 2014 hatte sie bereits Einzelausstellungen u.a. in Berlin, Rottweil, Frankfurt, seit 2012 Ausstellungsbeteiligungen u.a. in Frankfurt, Hanau, Aschaffenburg, Gladbeck, Darmstadt, Nürnberg, Saarbrücken, Mannheim, New York. Emilia Neumann lebt und arbeitet in Frankfurt.

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