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Totenkirche Schwalmstadt-Treysa

Die Silhouette des imposanten Bauwerks aus dem 12./13. Jahrhundert ist schon von Weitem zu sehen.

Die Ruine der Totenkirche mit dem „Buttermilchturm“ lädt zum Verweilen ein und ist Kulisse für Open Air – Veranstaltungen. Der Sage zufolge soll der Glockenturm während einer Belagerung von den eingeschlossenen Bürgern der Stadt mit Buttermilch bestrichen worden sein, um den Feinden zu zeigen, dass man noch genügend Vorräte habe, woraufhin die Belagerer abgezogen seien. Auf der Rückseite der Totenkirche sieht man einen gut erhaltenen Teil der alten Stadtmauer mit den Resten eines Rundturms. Vom Rondell hat man einen weiten Rundblick über das Schwalmtal.

Die Kirche wurde um 1265 fertiggestellt und gilt als die letzte große Basilika im ausgehenden 12. Jahrhundert. Bis ins 16. Jahrhundert war sie die Stadtpfarrkirche von Treysa. Mit Einführung der Reformation in Hessen genehmigte Landgraf Philipp, dass die ehemalige Klosterkirche zur Pfarrkirche und die alte Stadtpfarrkirche zur „Totenkirche“ für Begräbnisgottesdienste wurde.

Rund um die Ruine findet jährlich das „Weindorf an der Totenkirche“ statt. Beliebt sind auch Konzerte und Musical Veranstaltungen.

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